Pfälzer Weinblog – Tagebuch eines Pfalzwein-Trinkers

Neu im Weintagebuch

  • Fumé? Silvaner!

    Das Gönnheimer Bio-Weingut Eymann kennen wir schon ziemlich lange. Früher waren wir oft in der Weinstube. Und wie das dann so ist: Man kommt zwar eigentlich eher wegen des Essens, das ich ebenfalls für empfehlenswert halte. Doch am Ende stehen dann doch eher die Weine im Mittelpunkt. Diese konnten sich auch vor Jahren schon sehen lassen, sowohl von den Rieslingen als auch von den Spätburgundern haben wir uns regelmäßig etwas mitgenommen. Meinen Ausstand in der Lokalredaktion Ludwigshafen beispielsweise habe ich mit einem Karton Eymann-Riesling gefeiert – im Übrigen sehr zur Freude der Kollegen. Als unsere Besuche seltener wurden, weil wir wegen der Kinder abends kaum noch ausgegangen sind, haben wir uns vom Schwiegervater etwas mitbringen lassen oder ab und zu noch selbst Wein geholt. Trotzdem haben wir das Weingut ein wenig aus den Augen verloren. Weiterlesen
  • Über Wasser zur Schorle zum Riesling

    Dass die Arbeitstage in der Redaktion bis in den Abend hinein reichen, ist nicht ungewöhnlich. So wie vergangene Woche. Als sich die Gänge schon merklich geleert hatten, steckte unser Sportchef den Kopf noch in mein Büro. Doch anders als sonst ging das Gespräch nicht über den 1. FC Kaiserslautern oder meinen Lieblingsclub Borussia Mönchengladbach – sondern um Schorle. Auf meinem Schreibtisch stand eine Flasche Hassia-Mineralwasser. Mein Kollege erzählte mir, dass Freunde aus dem Zellertal – wo er herstammt – der festen Überzeugung sind, dass man mit diesem Wasser die beste Schorle machen kann. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es nicht wenige Dürkheimer gibt, die behaupten, mit Wasser der Marke “Berg Quelle” lasse sich die beste Schorle fabrizieren.Weiterlesen

Auf einen Riesling mit ... Chako Habekost

Christian Chako Habekost ist zwar in Mannheim geboren, heute aber lebt er in und für die Pfalz. Sowohl als Comedian als auch im Privaten ist er ein Ur-Pfälzer. Seine Begeisterung für den (Pfälzer) Wein findet sich nicht nur in seinem Buch, sondern wurde im Gespräch überdeutlich. Der Mundschenk hat ihn nach einem Auftritt in Ludwigshafen getroffen. Im Glas war ein Riesling der Weinkellerei Kurt Glas, Neustadt.

Kellermeisters Klassiker: Ein Liter Rhodt

„In guten Jahren werden beste Rotweinsorten cuvéetiert, um einen möglichst echten, authentischen Rhodtwein in die Flasche zu bekommen“, schreibt Stefan Meyer auf der eigens für seine heimatverbundene Cuvée "1 Liter Rhodt" eingerichteten Webseite. Was das Herausschmecken des Inhalts der Cuvée angeht, habe ich mir übrigens (wie der eine oder andere Blogger-Kollege auch, wenn man sich im Internet mal so umsieht) nicht leicht getan: Auffällig ist zunächst die für einen Wein dieser Preisklasse sehr intensive Nase. Viel dunkle Kirsche, Brombeere und Pflaume, aber auch etwas Rauch verraten, dass der Wein Kraft hat. Schon witzig, dass Stefan Meyer mit dem Cabernet Dorsa und dem Syrah zwei „Exoten“ in seine Hommage an den Südpfälzer Heimatort gepackt hat… (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

"All4One": Erlös übergeben

Es war eine mehr als bemerkenswerte Aktion der Nachwuchswinzer von der "jungen Südpfalz": Jana Schmitt, ebenfalls ein Talent der Gruppe, verlor im vergangenen Jahr durch einen Brand im Flaschenlager des Weinguts ihrer Familie in Ilbesheim den Großteil ihres Flaschenbestands. Zudem wurde durch das Feuer ein angrenzendes Wohnhaus beschädigt. Daraufhin entschlossen sich die Talente der "jungen Südpfalz" spontan, die Familie zu unterstützen - mit dem was sie besonders gut können: Wein.
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