Rosé für Riesling-trocken-Trinker

Rosé von Mosbacher
Ein Rosé mit ordentlich Kraft.

Der Rosé gilt als klassischer Sommerwein, der vor allem auf Balkon oder Terrasse zum Sonnenuntergang schmeckt. So gesehen war 2021 bislang kein gutes Rosé-Jahr: Regnerisch, kühl präsentierte sich der Sommer, und wenn es einmal warm war, herrschte oft hohe Unwettergefahr – auch bei uns in der Pfalz. Dennoch gab es sie auch dieses Jahr, diese Rosé-Abende. Einer unserer Favoriten kam dabei von einem Riesling-Spezialisten aus Forst.

Das Weingut Mosbacher verfügt über zahlreiche Top-Rieslinglagen rund um Deidesheim und Forst. Diese Filetstücke bringen Jahr für Jahr für Boden und Kleinklima typische Rieslinge hervor – ganz toll etwa der Riesling aus dem Forster Pechstein. Aber das ist eine andere Geschichte. Denn eigentlich geht es hier ja um Rosé.

Ergänzung zu Gegrilltem

Der VdP-Betrieb experimentiert gerne mit roten Sorten wie Merlot. Da ist es keine Überraschung, dass beim Rosé mehr als nur ein Hauch Rotweinstimmung aufkommt. Die zarte und an Himbeeren erinnernde Farbe täuscht da ein wenig: Der Wein hat ordentlich Power, bei uns hat er Gegrilltes geschmacklich perfekt ergänzt. Drin ist vor allem Spätburgunder, aber auch Merlot und Dornfelder. Die Geschmacksnoten erinnern an Rhabarber, rote Beeren, aber auch an ein paar grüne Nuancen, die an Stachelbeeren denken lassen. Ein Rosé für Riesling-trocken-Trinker – nicht nur wegen des angenehmen Spiels von Süße und Säure!

Wein: Rosé trocken; Weingut: Mosbacher, Forst; Jahrgang: 2020; Alkoholgehalt: 11,5 % Vol.; Preis: 7,90 Euro (im Weinhandel); Internet: www.georg-mosbacher.de

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