Rosé aus dem Hause Bürklin-Wolf

Von Alexander Sperk

Die Vinothek von Bürklin-Wolf.

Ob es wohl daran liegt, dass seit April im Jahr 2018 praktisch durchgehend Sommer war? Oder daran, dass der Rosé einfach im Kommen ist? Selten haben wir so viele Rosés getrunken wie 2018 – nicht nur aus der Pfalz, sondern auch aus anderen Anbauregionen. Entsprechend haben wir auch eine Menge dazu gelernt in den vergangenen Monaten. Zum Beispiel, dass Rosé nicht nur Easy Drinking auf der Terrasse oder schnelles Nebenprodukt bei der Herstellung von Rotwein bedeutet. In der Pfalz und darüber hinaus gibt es doch einige charaktervolle Rosés, die kein Vermögen kosten und trotzdem Eindruck hinterlassen. Dazu gehört für uns der Rosé „Villa Bürklin“ des Wachenheimer Weinguts Bürklin-Wolf. Natürlich ist das Wachenheimer Weingut ein Rieslingspezialist, und natürlich ein Spezialist für gereifte Weine. Aber die „Villa Bürklin“-Linie ist mehr als einen Blick wert.

Der Englische Garten.
Wie gemacht für ein Glas Rosé: der Englische Garten bei der Vinothek von Bürklin-Wolf.

Der Rosé wurde aus Spätburgunder, Cabernet Franc und Merlot cuveetiert. Zu 85 Prozent wurden die Weine im Edelstahl, zu 15 Prozent im großen Holz ausgebaut. Der Wein passt einerseits schön in den Sommer, weil er mit Aromen, die an Erdbeeren, Rhabarber und Himbeeren fruchtige Leichtigkeit verkörpert. Aber er hat auch eine schöne Würze und mineralische Eleganz, was genauso gut in Frühling oder Herbst passt. Für uns eine der Rosé-Entdeckungen 2018!


Wein: Villa Bürklin Rosé; Weingut: Bürklin-Wolf, Wachenheim; Jahrgang: 2017; Alkoholgehalt: 12 % Vol.; Preis: 9,90 Euro (derzeit so lange der Vorrat reicht 7,90 Euro ab Weingut); Internet: www.buerklin-wolf.de

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