Ein Zelt ist nicht genug

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Von Alexander Sperk
Der Pfälzerwald mit seinen Hütten, der Rhein, die Mandelblüte, die Reben, das milde Klima – es gibt viele Gründe, die Pfalz zu mögen. Ein weiterer, zumindest für Weintrinker, ist die Vielzahl an guten Winzern, die Weine mit einem herausragenden Preis-Genuss-Verhältnis anbieten, auch abseits der großen Namen und der üblichen Verdächtigen. Allerdings muss selbst einem eingefleischten Pfälzer manchmal auch der Zufall helfen, um einen weniger bekannten Weinmacher zu finden, der mit seinen Weinen den eigenen Geschmack trifft. So ging es mir mit dem Laumermersheimer Winzer Steffen Zelt. (mehr …)

Gute Weine, schöne Kulisse und lockere Atmosphäre

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Von Alexander Sperk
Wein muss nicht kompliziert sein, ist nicht elitär und soll Spaß machen – unter anderem diese Ideen vereinen die jungen Winzer aus 13 Weingütern aus der Verbandsgemeinde Deidesheim, die sich in der Gruppe “Wine changes” zusammengeschlossen haben. Mit Veranstaltungen in eher lockerem Rahmen wollen sie zeigen, dass es sich lohnt, Weine aus Deidesheim, Forst, Niederkirchen oder Meckenheim auch abseits der ganz großen Namen zu probieren. Eine dieser Veranstaltungen von “Wine changes” ist die Achtelmeile am Pfingstwochenende. Dieses Jahr waren wir an Pfingstsonntag kurz dabei.

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Cupcake trifft Riesling

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Von Alexander Sperk
Die Pfalz trifft Amerika, Amerika trifft die Pfalz – Geschichten von hier haben in den USA wegen des Präsidentschaftskandidaten in spe Donald Trump derzeit Hochkonjunktur: US-Kamerateams und Journalisten geben sich in Kallstadt die Klinke in die Hand. Von dort sind  Trumps Großeltern väterlicherseits im späten 19. Jahrhundert nach Amerika ausgewandert, was die Kallstadter Kirche in den vergangenen Monaten zu einem Hotspot des amerikanischen Journalismus gemacht hat.

Doch obwohl man sich Donald Trump als liberaler, konsensorientierter Europäer kaum als US-Präsident vorstellen will, soll es hier jetzt nicht um Politik gehen, sondern um Kulinarisches. Auch hier gäbe es zahlreiche denkbare Möglichkeiten, die Pfalz mit Amerika zu verbinden: einen kalifornischen Rotwein zu einem Pfälzer Rumpsteak etwa oder natürlich umgekehrt. Entschieden haben wir uns aber für eine andere Variante: amerikanische Süßspeisen zu süßen Pfälzer Weinen. Na ja, genauer eine amerikanische und eine britische Süßspeise, denn Cake Pops, von denen später auch die Rede sein wird, traten eigentlich von London aus ihren Siegeszug in der Backwelt an, sind aber jetzt natürlich auch in den USA sehr beliebt.  (mehr …)

Pfälzer Sauvignon-Blanc-Päpste unter sich

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Stehen mit anderen für Sauvignon Blanc aus der Pfalz: Oliver Zeter (links) und Markus Schneider.

 

Weine: 2015 Sauvignon Blanc KAITUI (Schneider)
2014 Sauvignon Blanc Fumé (Zeter)
Weingut: Markus Schneider, Ellerstadt
Oliver Zeter, Diedesfeld
Alkoholgehalt: 12,5 % bzw. 13% Vol.
Preis: 10 bzw. 16 Euro (im Handel)
Internet: www.black-print.net; www.oliver-zeter.de

Geschrieben vom Mundschenk
Weinmachen ist ihr Geschäft, aber Oliver Zeter und Markus Schneider stehen auch für ein besonderes Marketing. Markus Schneider hat sich selbst und seinen Black Print zur Marke gemacht. Oliver Zeter gehört mit seiner Agentur und seinen Weinen (mit Bär) zu den bedeutenden Spielern im Pfälzer Weingeschäft. Bei einer Veranstaltung der Neustadter Weinfreunde durfte ich erleben, dass sie authentische Winzer mit einem Hang zum Perfektionismus sind. (mehr …)

Falsche Wespen, durstige Ochsen und ein frischer Riesling

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Der Lagenname “Ochsenloch” geht auf eine Viehtränke zurück, die sich früher in der Gewanne befand. (foto: m. großmann / pixelio.de)

Wein: “Nussdorfer Ochsenloch”, Riesling Kabinett trocken
Weingut: Eugen Wambsganß, Landau-Nussdorf
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 11,5 % Vol.
Preis: 6,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.eugen-wambsganss.de

Von Alexander Sperk

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub hat für mich so in etwa den Charme eines Zahnarztbesuchs. Mit den Gedanken noch in der Freizeit, wartet da oft die harte Landung in der Arbeitswelt. Spätestens, wenn sich Outlook öffnet: Mails, Mails, Mails. Und Mails. Arbeitsaufträge, Futter für den Papierkorb, Anfragen und manchmal auch Leserkritik. Dieses Mal zurecht: Auf einer meiner Seiten war das Bild einer Hornisse zu sehen, die die Fotoagentur, von der ich es übernommen hatte, als Gallische Feldwespe ausgegeben hatte. Und ich hatte nicht genau hingesehen … (mehr …)

Frischer Sauvignon vom “kleinen Fritz”

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Wein: “Wildwein” Sauvignon Blanc
Weingut: Becker, Schweigen
Jahrgang: 2014
Alkohol: 11,5 % Vol.
Preis: knapp 11 Euro (im Weinhandel)

Von Alexander Sperk
An Karsamstag ist mir mal wieder klar geworden, wie gut wir es haben, in der Pfalz zu wohnen: Wie schon länger geplant, habe ich mit unserer “Großen” zum ersten Mal eine gemeinsame Fahrradtour unternommen. Wettermäßig war das ja bei uns der beste Tag an Ostern. Unsere 4-Jährige fährt seit vergangenem Jahr halbwegs sicher, und das war das erste Mal, dass wir beide zusammen auf den Rädern unterwegs waren. Natürlich sind wir nicht lange auf der Straße gefahren, sondern schnell in die nahen Wenberge eingebogen, vorbei an blühenden Mandelbäumen Richtung Friedelsheim. Zurück ging es dem Haardtrand entgegen, über dem sich der Himmel langsam abendlich färbte. Das war schon fast kitschig. Aber schön. Einfach Pfalz halt. (mehr …)

Kleiner großer Bruder

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Sekt: Reserve Brut (Weißburgunder/Chardonnay)
Weingut: Reichsrat von Buhl, Deidesheim
Alkohol: 12,5 % Vol.
Preis: 16,90 Euro (ab Hof)
Internet: www.von-buhl.de

Von Alexander Sperk
Der Mundschenk war zuletzt schwer beschäftigt. Nicht nur mit dem Kurztripp auf die ProWein und seinem eigentlichen Job, sondern auch mit einer Kolumne, die in einem Pfalz-Magazin erscheinen wird, das in wenigen Wochen auf den Markt kommt. Darin kommen also auch Blogger zu Wort. So habe ich mich erneut auf sein Terrain gewagt: Schaumweine. Obwohl ich mich frage, ob man derzeit überhaupt Sekt trinken sollte, der ja oft mit fröhlich-freudigen Ereignissen assoziiert wird. Vielleicht sollte es man aber jetzt erst recht machen. (mehr …)

Eine Flasche Wein oder drei Cocktails?

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Wein: Riesling Buntsandstein
Weingut: Weingut Odinstal, Wachenheim
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 26 Euro (im Handel)
Internet: www.odinstal.de

Geschrieben von Mundschenk
Als ich von diesem Wein zum ersten Mal beim Mittagessen mit Kollegen berichtete, entbrannte in der Kantine eine heftige Diskussion. Es ging dabei nicht um den Geschmack, sondern um die Frage, ob ein Wein 26 Euro kosten darf beziehungsweise wert ist. Die Mehrzahl der Kollegen konnte nicht verstehen, wie man „so viel“ Geld für einen Wein am Abend ausgeben kann. (mehr …)

Pfälzer “Pet Nat”

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Planen schon den nächsten “Pet Nat”: Jonas (links) und Daniel Brand. (foto: andreas durst)

Die beiden jungen Bockenheimer Winzer Jonas und Daniel Brand setzen voll auf ökologischen Weinbau. Mit einem „Pet Nat“ aus der Pfalz haben sie sich an ein neues, spannendes Projekt gewagt. Wir haben uns mit Daniel über den neuen Schaumwein nach ganz alter Machart unterhalten. (mehr …)

Mehr als gutes Marketing

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Wein: … for me just riesling, thanks
Weingut: Emil Bauer und Söhne, Nussdorf
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 9,80 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.bauerwein.de

Von Alexander Sperk
Um zu sehen, dass sich im Weinmarketing in den letzten zehn Jahren sehr viel getan hat, genügt mittlerweile schon ein Blick ins Regal eines Supermarkts mit gut sortierter Weinabteilung. Die Etiketten sind deutlich puristischer geworden, Lagen- und Prädikatsbezeichunung sind zum Teil ebenso verschwunden wie Familienwappen oder kitschig anmutende Zeichnungen von Landschaften, Rebstöcken oder gar dem Weingott Bacchus, der sich gerade ein Gläschen genehmigt. Die Bandbreite reicht von eher puristischen Etiketten mit Fanatsienamen wie Kaitui oder Blackprint (Markus Schneider) über originell-subtile Spielereien mit dem Namen des Winzers (Metzger, Pflüger, Karl May) bis hin zu plakativ-provokanten Auftritten auf der Flasche. In die letztgenannte Kategorie fallen ein paar (nicht alle) Weine des Nußdorfer Weinguts Emil Bauer und Söhne, das vom Geisenheim Absolventen Alexander und seinem Bruder Martin geleitet wird, der Weinmarketing studiert hat. Ein Beispiel ist der Sauvignon Blanc des Weinguts, dessen Etikett Rassisten, Terroristen oder A…löchern auffordert, ihn nicht zu trinken. Da sich die wenigsten Menschen selbst in eine dieser Kategorien stecken würden, hat das der Beliebtheit des Weins wohl kaum einen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. (mehr …)

Sauvignon Blanc? Sekt? Sauvignon-Blanc-Sekt!

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Sekt: Sauvignon Blanc Brut
Weingut: Oliver Zeter, Neustadt
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: um die 14 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.oliver-zeter.de

Von Alexander Sperk
Der Mundschenk hat Recht. Ich werde ihn künftig nicht mehr bremsen, wenn er von einem Sauvignon Blanc von Oliver Zeter schwärmt. Das habe ich manchmal gemacht, um ihn darauf hinzuweisen, dass es in der Pfalz noch andere Winzer gibt, die sich auf exzellenten Sauvignon Blanc verstehen. Aber das weiß er ja. Und ich weiß, dass Oliver Zeters Sauvignons spitze sind. Sonst hätte ich an meinem Geburtstag kaum zum Sauvignon-Blanc-Sekt Brut aus dem Hause Zeter gegriffen. Von wem der Tipp kam, ist nicht schwer zu erraten. Und er war gut, sehr gut sogar für jemanden, der Sauvignon Blanc mag. (mehr …)

Erst die Probe, dann das Kunststück

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Wein: Georg I., Cuvée
Weingut: Karst, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: um die 10 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.weingut-karst.de

Von Alexander Sperk
Auch auf die Gefahr hin, dass diese kleine Anekdote für den einen oder anderen etwas komisch klingt so nach dem Motto „Irgendwann muss doch mal genug sein“: Bei „InBianco“ im Neustadter Saalbau hatten der Mundschenk und ich am Samstag so zwischen 20-25 Weißweine probiert. Natürlich haben wir – wie auf solchen Proben üblich – ausgespuckt und ausgeschüttet. Trotzdem habe ich von ein paar Weinen auch einen Schluck getrunken. Als abends dann die Kinder im Bett waren, hatte ich nach der Probe der vielen mitunter sehr guten Weißweinen trotzdem noch Lust auf ein Achtel Rotwein. Fand ich selbst ein bisschen merkwürdig. Wie so manches Mal in den letzten Wochen hatten wir einen Wein aus Bad Dürkheim offen, der ein wenig zu unserer Haus-Cuvée geworden ist: Georg I. vom Weingut Karst.  (mehr …)

Weniger ist mehr – manchmal zumindest

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Wein: Riesling “2punkt0″
Weingut: Braun, Meckenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 12 Euro (ab Hof)
Internet: www.braun-wein-sekt.de

Von Alexander Sperk

Wie so einige Weintrinker bei uns im Freundeskreis war auch für uns der Januar ein Monat, in dem wir gerne mal auf unser gewohntes Viertel abends verzichtet haben. So weit, dass wir den kompletten Monat nicht ein einziges Glas Wein getrunken haben, ging es zwar nicht. Aber es spricht doch einiges dafür, ab und zu mal etwas kürzer zu treten. (mehr …)

Ein fettfreier Saumagen

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Von Ernährungsberatern nur bedingt empfohlen: der Pfälzer Saumagen.

 

Wein: Kallstadter Saumagen Riesling
Weingut: Weingut Schumacher, Herxheim
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 12 Euro (ab Hof)
Internet: www.schumacher-weine.de

Geschrieben von Urbine
Als Ernährungsberaterin wollte ich – nachdem ich wieder lange geschwiegen habe – auf jeden Fall über einen Rotwein schreiben. Aber einerseits ist in den letzten Monaten so viel Positives über Rotwein erschienen („besser als eine Stunde Sport“) und anderseits hatte es mir dieser Weißwein sofort angetan. Außerdem reizt mich die Tatsache, dass es sich hier ja auch noch um einen Saumagen dreht. Als Nahrungsmittel kann ich aus rein beruflicher Sicht die in Fett gebratene Variante nur bedingt und in kleinen Dosen empfehlen. Hier handelt es sich jedoch um die Lage „Saumagen“, deren Weine insbesondere die Rieslinge in Maßen genossen werden können und sollten. (mehr …)

Fazit der Festtage

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Von Alexander Sperk
„Nichts Verrücktes machen“ – was seit ein paar Jahren so ein bisschen das Motto meines Lieblingsklubs Borussia Mönchengladbach ist, galt auch für unsere Tage an Weihnachten und rund um den Jahreswechsel. Reduziertes Programm war angesagt, sowohl bei Verwandtschaftsbesuchen, beim Esssen und auch beim Wein.

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Riesling und Kartoffelsalat?

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Von Alexander Sperk
Kartoffelsalat mit Würstchen, Rinderbraten oder vielleicht doch Kassler im Blätterteig: Was es bei uns über die Festtage zu essen gibt, steht noch nicht so wirklich fest. Entsprechend breit gefächert sollte die Weinauswahl sein. (mehr …)

Stockbrot und Riesling-Überraschung

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Wein: Wachenheimer Luginsland, Riesling trocken
Weingut: Josef Biffar, Deidesheim
Jahrgang: 2013
Alkohohlgehalt: 12 % Vol.
Preis: 7,60 Euro (BASF exklusiv)
Internet: www.josef-biffar.de

Von Alexander Sperk
Der zweite Advent wird uns nicht in ganz so guter Erinnerung bleiben: das eine oder andere Ärgernis, gekrönt von einem von uns verursachten Blechschaden, ließen nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen. Trotzdem haben wir uns noch nachmittags zum Besuch des kleinen, aber immer sehr netten Friedelsheimer Weihnachtsmarkts rund um die protestantische Kirche aufraffen können, der immer nur am zweiten Advent stattfindet. Versprochen ist eben versprochen.

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Ambrosia zur Adventszeit

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Wein: Riesling “Ambrosia”
Weingut: Aloisiushof, St. Martin
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 14,90 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.aloisiushof.de

Von Alexander Sperk

Dienst an zwei Adventssonntagen vor der Brust, dazu kaum die Möglichkeit, frei zu machen: ein Schuss ewige Jugend könnte schon helfen, die Weihnachtsfeiertage halbwegs munter zu erreichen. Oder einfach ausreichend guter Riesling. Oder beides. (mehr …)

Grainhübel, einfach so

Wein: Deidesheimer Grainhübel, Riesling trocken
Weingut: Bassermann-Jordan, Deidesheim
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 16,80 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.bassermann-jordan.de

Von Alexander Sperk

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Wie an einigen Stellen in der Pfalz, war auch dort, wo sich die Weinlage Deidesheimer Grainhübel befindet, ein Riff. (foto: katharina wieland müller / pixelio.de)

Unter den vielen besonderen Weinlagen in der Pfalz zählt der Deidesheimer Grainhübel zu meinen Favoriten. Dank der Ausrichtung nach Süden und Südosten bekommen die Trauben viel Sonne ab, entsprechend kräftig sind die Rieslinge aus der kleinen, aber feinen Lage am Ortsrand von Deidesheim. Der Boden ist geprägt von Sand, Lehm, Ton und Geröll, vor vielen Millionen Jahren befand sich an der Stelle ein Riff.

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“Einblicke” als Einstieg in die Barrique-Welt
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Wein: Cuvée Einblicke
Weingut: Darting, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Preis: 10 Euro (ab Hof)
Weingut: www.darting.de

Von Alexander Sperk

Vor einiger Zeit war ich mal wieder mit einem alten Schulfreund unterwegs. Wie so mancher Pfälzer ist er sehr heimatverbunden und hat sich beruflich nicht nach Berlin, Köln oder München orientiert, sondern nach Bad Dürkheim, wo er für eine echte Derkemer Institution arbeitet. Natürlich kam das Gespräch irgendwann auf das Thema Wein und vor allem auf die Frage, ob es denn sinnvoll sei, seine Weine komplett bei einem Winzer zu kaufen. (mehr …)

Schwur aufs Terroir

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Setzen auf Bio: Jonas (links) und Daniel Brand. (foto: andreas durst)

Wein: Haardt-Riesling
Weingut: Brand, Bockenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 8 Euro (ab Hof)
Internet: www.weingut-brand.com

Von Alexander Sperk
Es ist zwar nicht so, dass wir unseren Weinkeller geteilt haben: etwa in einen Teil, in dem nur Weine stehen oder liegen, die mir schmecken, und in einen, in der sich Weine befinden, die eher meiner Frau gefallen, die hier gelegentlich unter dem Namen Pinotgrigia mitschreibt. Dennoch denke ich bei der Weinprobe und beim Kauf manchmal, dass dieser oder jener Wein eher nur mir oder auch Pinotgrigia schmeckt. Der Riesling, um den es heute geht, hat für eine Überraschung gesorgt, weil ich eigentlich dachte, dass er nur mir gefällt.

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Händchen fürs Holz

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Jochen Gradolph steht für die junge Generation des Weinguts Neuspergerhof in Rohrbach. foto: weingut neuspergerhof

 

Weingut: Neuspergerhof, Rohrbach bei Landau
Internet: www.onlineweinkaufen.de

Von Alexander Sperk
„Der Aufsteiger an der Barriquefront war für mich das Weingut Neuspergerhof aus Rohrbach bei Landau. Die neuen Etiketten des Guts sind schon sehr originell gemacht, aber das Sortiment passt zur Aufmachung. Der 2013 Rohrbacher Mandelpfad Chardonnay trocken ,ChardOak’ ist spontan vergoren und im Barrique ausgebaut und bringt die Kraft und Geschmeidigkeit, welche man von einem solchen Wein erwartet.“ Das hat der Mundschenk von der diesjährigen Präsentation der Pfälzer Winzer bei „Wein am Dom“ aus Speyer berichtet.

Winzer Jochen Gradolph aus Rohrbach hat diese Zeilen gelesen, und da der 2014er „ChardOak“ bei „Wein am Dom“ noch nicht gefüllt war, hat er uns eine Kostprobe des aktuellen Jahrgangs geschickt, noch eine Flasche Grauburgunder „PinoOak ,G’“ und seinen Riesling Réserve dazu gepackt. Betriebswirt Jochen Gradolph repräsentiert beim Neuspergerhof die junge Winzergeneration, sein Vater Hans bringt jahrzehntelange Erfahrung ein. Die Weine, die wir  verkostet haben, zählen alle zur Linie „J“ (wie Jochen), dem Top-Segment der Gradolphs. Bei allen drei Weinen haben die Gradolphs den Ertrag stark reduziert und selektiv gelesen, alle stammen vom Mandelpfad, der Einzellage des Neuspergerhofs.

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Hochzeitstag dahoam

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Wein: Spätburgunder „Arthos“

Weingut: Uli Metzger, Grünstadt-Asselheim

Jahrgang: 2012

Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.

Preis: 39 Euro (im Weinhandel)

Internet: www.wein-metzger.de

Von Alexander Sperk
Eigentlich war alles ganz anders geplant: zum Hochzeitstag mal wieder ausgehen, die Kinder – natürlich betreut – zu Hause lassen. Doch ein Virus inklusive Krankschreibung machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen: Hochzeitstag dahoam. Natürlich hatten wir dafür einen Plan B, der selber kochen statt kochen lassen vorsah – und einen außergewöhnlichen Wein. (mehr …)

Anders, aber Aßmuth

Wein: „Old Pine“, Riesling trocken

Weingut: Daniel Aßmuth

Jahrgang: 2014

Alkoholgehalt: 11 % Vol.

Preis: 13 Euro (0,5l)

Internet: www.assmuthwein.com 

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Nein, einen Freakwein hatte Daniel Aßmuth nicht im Sinn, als er sich entschloss, einen Riesling zu machen, der ausschließlich aus dem Barrique kommt. Und ein Freakwein ist er auch nicht geworden, der „Old Pine“. Mein erster Eindruck bei der Jahrgangspräsentation im Juni: anders, aber Aßmuth.

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Chardonnay mit Charme

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Wein: Chardonnay „2punkt0“
Weingut: Braun, Meckenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Preis: 12,50 Euro (ab Hof)
Internet:www.braun-wein-sekt.de

Von Alexander Sperk

Nein, Chardonnay zählt wirklich nicht zu meinen Lieblingsrebsorten. Auch wenn ich den Weintrinker-Spruch „AbC“ (Anything but Chardonnay) für ziemlich übertrieben halte: einen guten Chardonnay ausfindig zu machen, ist nicht ganz einfach. Meine Erfahrung bislang: Viele Weine sind eindimensional, langweilig und werden oft vom Holz erdrückt, in dem sie ausgebaut wurden. Natürlich gilt das nicht für alle. (mehr …)

Riesling von der „Generation Silber“

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Der Hof des Dackenheimer Weinguts Maurer.

 

Wein: Riesling „An den Rosen“ Dackenheimer Mandelröth
Weingut: Weingut Mäurer, Dackenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt:  12 % Vol.
Preis:  6,70 Euro (ab Hof)
Internet: www.maeurer-weine.de

Geschrieben von Mundschenk

In den vergangenen Monaten haben wir vielfältige Nachrichten von der jungen oder gar jugendlichen Winzergeneration gehört, gelesen oder auch selbst geschrieben. Generation Riesling, Junge Südpfalz oder Winechanges sind immer wieder mit neuen Weinen in den Medien  – auch auf dem Pfälzer Weinblog. Die JungwinzerInnen erzählen häufig, was sie anders machen als ihre Eltern und wie sie den Betrieb manchmal auch völlig umkrempeln. Dabei verändern sie sowohl Qualität als auch Wirtschaftlichkeit, und gleichzeitig liefern sie eine tolle Werbeperformance ab. (mehr …)

„Laisser faire“ zur Steuererklärung

Wein: „Laisser faire“, Riesling halbtrocken
Weingut: Friedrich Becker, Schweigen
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: 12,50 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.friedrichbecker.de

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Von Alexander Sperk
Während meiner Steuererklärung für das Jahr 2013 hatte ich die Cuvée Julius Weber des Weinguts Messmer aus Burrweiler verkostet. Der Wein war tadellos, die Steuererklärung weniger, jedenfalls musste ich nacharbeiten. Ob es am Weinkonsum lag – kaum vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen. Dieses Jahr habe ich die alljährliche lästige Pflichtaufgabe einige Wochen zu spät, dafür aber ohne Unterstützung aus dem Weinkeller erledigt – fast jedenfalls.

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Herrn Aßmuths Ausflug ins Feinherbe

Wein: Dürkheimer Fronhof feinherb
Winzer: Daniel Aßmuth
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 10,5 % Vol.
Preis: 13 Euro (0,5 Liter)
Internet: www.assmuthwein.com

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Wingert in Zentrumsnähe: 708 Quadratmeter Dürkheimer Fronhof.

 

Von Alexander Sperk
Wir befinden uns im Jahre 2015 nach Christus. Weite Teile der Weinlage Bad Dürkheimer Fronhof mussten dem zweiten Abschnitt eines großen Baugebiets weichen. Wo bis vor Kurzem noch Rebstöcke gewachsen sind, werden schon bald Häuser stehen. Vom ehemaligen Fronhof in der Nähe der Innenstadt darf nur ein kleines Stück, das nicht viel mehr als zehn Rebzeilen zählt,  – umringt von Häusern – bleiben. Das hat seine Besitzerin, die aus einer Neustadter Winzerfamilie stammt, vor Gericht so durchgesetzt. Verpachtet hat sie das letzte Stückchen des ursprünglichen Fronhofs an den Dürkheimer Winzer Daniel Aßmuth, der in den vergangenen Jahren immer Riesling aus dem Fronhof auf der Karte hatte. Und aus dieser  708 Quadratmeter großen (oder eher kleinen) Parzelle macht Daniel das, was er eigentlich immer macht: außergewöhnlichen Wein.

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Wie ein wahrer Meister

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Wein: „Am Mandelbaum“, Riesling Spätlese
Weingut: Isegrimhof, Bad Dürkheim-Ungstein
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 9 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.isegrim-hof.de

Von Alexander Sperk
Nachdem wir kürzlich bei den Hörnern von Stier, Steinbock und Widder waren, nach denen der Hochstadter Winzer Thomas Hörner seine Weine klassifiziert hat, geht es tierisch weiter: mit dem Spitzenriesling des Ungsteiner Isegrim-Hofs. (mehr …)

Kapitaler Steinbock

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Wein: Muskateller trocken
Weingut: Hörner, Hochstadt
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: 7,50 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.hoerner-wein.de

Von Alexander Sperk

Wenn wir einen Wein so schnell austrinken, dass ich es nicht schaffe, darüber zu schreiben, ist das ein gutes Zeichen. Klar bedeutet es, dass wir zuwenig davon gekauft haben. Aber vor allem, dass der Wein uns gut gefallen hat. So ging es uns vergangenes Jahr mit dem Gelben Muskateller des Südpfälzer Winzers Thomas „Thommy“ Hörner. (mehr …)

Was von der Hitze übrig blieb

Von Alexander Sperk

Die große Hitze der vergangenen Tage hat Spuren hinterlassen: Im Weinkeller lagert so viel Schorlewein, dass der Hochsommer bis Jahresende dauern könnte. Zumal ich auch unsere Bestände an Sauvignon Blanc aufgestockt habe, und wir mittlerweile mehr Wein als Wasser im Keller haben dürften. Im Kühlschrank stehen außerdem noch drei nahezu leere Flaschen Sauvignon Blanc, die wir in den vergangenen Tagen mehr oder weniger parallel ausgetrunken haben. Anders als zu Beginn der Hitzewelle, als wir uns mit den Sauvignon Blancs von Mario Zelt und von Winning eher beim mittleren Preis-Segment umgesehen haben, stammen besagte drei Flaschen eher aus dem günstigen Bereich. Doch das schöne an der Pfalz ist, dass es immer wieder Weine zu entdecken gibt, die ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis aufweisen. (mehr …)

Mehr Schorle!

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Von Alexander Sperk
Wohl nirgendwo sonst wird die Weinschorle so zelebriert wie in der Pfalz. Am liebsten als Schoppen im Halb-Liter-Glas. Auch wir greifen gerne zum Dubbeglas, vor allem, wenn es so heiß ist wie jetzt. Selbst auf die Gefahr hin, mich dem Vorwurf auszusetzen, auf dem Pfälzer Weinblog zu einfache Weine vorzustellen, will ich kurz skizzieren, was für mich eine gute Schorle ausmacht. (mehr …)

Heiße Tage? Sauvignon Blanc!

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Weine: Sauvignon Blanc II, Weingut von Winning, Deidesheim
Laumersheimer Sauvignon Blanc, Weingut Ernst und Mario Zelt, Laumersheim
Jahrgang: jeweils 2014
Alkoholgehalt: 12 % Vol. (Sauvignon Blanc II) und 12,5 % Vol. (Laumersheimer Sauvignon Blanc)
Preis: Sauvignon Blanc II: 10 Euro (im Weinhandel), Laumersheimer Sauvignon: 9,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.von-winning.de; www.weingutzelt.de

Von Alexander Sperk
Diese Woche soll es heiß werden. Die (Boulevard-)Medien berichten von einer Hitzewelle, die auf Deutschland zukommt. Ob es jetzt 28, 32 oder 35 Grad warm wird: Ändern kann man es sowieso nicht. Aber es schadet sicher nicht, vorbereitet zu sein. An den heißen Tagen gilt dann: körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden oder wenigstens in die Morgen- oder Abendstunden verlagern, gut eincremen, wenn man länger in die Sonne geht, dort nicht zu lange bleiben und viel trinken – vor allem Wasser, versteht sich. Dennoch werden wir sicher auch das eine oder andere Glas Wein zu uns nehmen. Da einem der Sinn bei mehr als 30 Grad eher selten nach einem schweren Rotwein steht, haben wir zur Vorbereitung auf die heißen Tagen schon mal zwei Sauvignon Blancs probiert, die jeweils um die 10 Euro kosten. Ausgerechnet jetzt hat sich der Mundschenk, der Sauvignon-Sachverständige des Pfälzer Weinblogs, wegen Urlaubs ausgeklinkt. Sei’s drum:

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Ein Winzer, eine Lage, ein Riesling

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Auf dem Dürkheimer Spielberg lädt Philipp Hofmann auch zur Weinprobe ein. (Foto: philipp hofmann)

Wein: Spielberg-Riesling
Weingut: Philipp Hofmann, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 7,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.spielberg-riesling.de

Von Alexander Sperk

Weinbloggern wird ja manchmal nachgesagt, dass sie gerne mal den Namen eines kaum bekannten Winzers in den Ring werfen – sei es, um sich selbst und ihre Seite interessant zu machen, oder weil sie wirklich von dem Winzer überzeugt sind. Also bitteschön: Philipp Hofmann aus Bad Dürkheim. Und um es vorweg zu nehmen: Sein Spielberg-Riesling hat mich überzeugt.  (mehr …)

Harte Woche, großer Wein

Wein: Forster Ungeheuer, Riesling Spätlese trocken
Weingut: Heinrich Spindler, Forst
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: um die 15 Euro (ab Weingut)
Internet: www.spindler-weine.de

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Wahrzeichen am Ortseingang: das Forster Ungeheuer. (Foto: kalistratos/wikipedia)

 

Von Alexander Sperk
Es gibt Wochen, da ist man schon ein wenig erleichtert, sie unbeschadet überstanden zu haben. Eine solche Woche könnte zum Beispiel damit beginnen, dass ein heftiger Schnupfen es einem unmöglich macht, Cola und Fanta geschmacklich zu unterscheiden und damit auch einen lange geplanten Besuch auf den Südpfälzer Weintagen sinnlos werden lässt. Wein probieren ohne etwas zu schmecken – das bringt es wirklich nicht.

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Zauberhafter Riesling

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Wein: Riesling „Schützenhaus“
Weingut: Wageck-Pfaffmann, Bissersheim
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 14,80 Euro (jetzt 19,90 Euro)
Internet: www.wageck-pfaffmann.de

Von Alexander Sperk
Zauberhaft – darf man dieses Adjektiv in einer Weinbeschreibung verwenden? Wenn es um einen Riesling geht? Das auch noch als Mann? Gebräuchlicher wäre vielleicht charmant. Oder wunderbar. Dass mir aber ausgerechnet zauberhaft einfällt, wenn es um den 2012er Schützenhaus-Riesling des Bissersheimer Weinguts Wageck-Pfaffmann geht, mag vielleicht zu einem geringen Teil daran liegen, dass ich als Vater von zwei kleinen Töchtern derzeit viel mit pinkfarbenen Filly-Pferden oder Einhorn-Stofftieren mit rosa Mähnen und lila-blauem Fell zu tun habe. Die sind auch zauberhaft – auf ihre Art. Aber irgendwie passt das Adjektiv auch zu diesem Wein. (mehr …)

Rothmeiers Scheu

Wein: Scheurebe trocken
Weingut: Rothmeier, Landau-Mörlheim
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 6,50 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.weingut-rothmeier.de

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Von Alexander Sperk
Sauvignon Blanc oder Scheurebe? Nicht, dass diese Frage den Pfälzer Weinblog spaltet. Wein ist schließlich Geschmackssache. Aber Kollege Mundschenk hat – wie viele andere Weintrinker – eine klare Vorliebe für Sauvignon Blanc. Ich weiß einen guten Sauvignon Blanc ebenfalls zu schätzen, allerdings schlägt mein Herz eher für die Scheurebe, trocken ausgebaut natürlich. (mehr …)

Schneiders Rieslinge

Wein: Dirmsteiner Jesuitenhofgarten, Riesling trocken
Weingut: Jesuitenhof, Dirmstein
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 6,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.jesuitenhof.de

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Von Alexander Sperk
Wenn der Name Schneider in Verbindung mit Wein aus der Pfalz fällt, denken die meisten Weintrinker eher an Ursprung, Black Print oder Kaitui als an Jesuitenhofgarten oder Kleiner Garten, eher an Ellerstadt als an Dirmstein und eher an Markus als an Klaus oder Moritz Schneider. Doch in der Pfalz tragen viele Menschen den Namen Schneider, und es gibt auch viele gute Winzer. (mehr …)


Tasting in the rain

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Von Alexander Sperk
Nein, das Glück mit dem Wetter haben sie nicht gepachtet, die Organisatoren des Winzerpicknicks in Bad Dürkheim. Bei der Premiere im vergangenen Jahr im Sommer war das Wetter nicht gut, und am Freitag (1. Mai) hat es eigentlich nur geregnet. Dennoch wollten wir mal vorbeischauen und probieren, was die Dürkheimer Weingüter, die dabei waren, so mitgebracht hatten. Es war keine Weinprobe im klassischen Sinne, sondern eher Zehntel-Trinken im Regen. Da wir nachmittags noch eingeladen waren, war der Anzahl der Zehntel ohnehin Grenzen gesetzt.

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Zurück im Hofgut

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Geschrieben von A. Sperk
Feiern im Hofgut in Ruppertsberg – das hat sich für uns in den vergangenen Jahren fast schon zu einer Tradition entwickelt. Unsere Hochzeit, die Taufe unserer älteren Tochter und jetzt auch die Taufe unserer jüngeren Tochter haben wir dort gefeiert. Es ist einfach ein schönes Anwesen in toller Lage, das bei schönem Wetter noch mehr gewinnt und authentische Atmosphäre bietet. Die Küche bringt Gerichte aus Bio-Lebensmitteln auf den Tisch, die sehr hohen Ansprüchen genügen. Und da ist natürlich noch der Wein, der zum allergrößten Teil vom Wachenheimer Weingut Bürklin-Wolf kommt, zu dem das Hofgut auch gehört. (mehr …)

Zwischen Reiterpfad und Suez

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Der Ruppertsberger Reiterpfad erstreckt sich zwischen Weinstraße und Haardtrand und ist im Hintergrund zu erkennen. Das Bild ist in der benachbarten Lage Ruppertsberger Hoheburg auf der anderen Seite der Weinstraße entstanden.

Wein: Ruppertsberger Reiterpfad, Riesling
Weingut: von Winning, Deidesheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: 16,80 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.von-winning.de

Geschrieben von A. Sperk

Kurz vor Ostern in einem Weinladen, irgendwo an der Weinstraße, natürlich in der Abteilung Pfalz.
Der Kunde, leicht unschlüssig, hält sich verlegen die Hand hinter den Kopf.
„Wie ist denn der Reiterpfad vom von Winning so im Vergleich zum Suez vom Buhl?“
Der Verkäufer bemüht, von der Frage aber offenbar ein wenig überrascht. „Wollen Sie die Analysewerte? Die habe ich nicht.“  (mehr …)

Der ungezähmte Riesling

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Wein: Riesling trocken “Ferus”
Weingut: Weingut Michael Andres, Ruppertsberg
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 9 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.andres-wein.de

Geschrieben von Mundschenk
Über die Sekte von Andres&Mugler haben wir an dieser Stelle schon berichtet. Die Jubiläumsausgabe XXV. ist wirklich etwas ganz Besonderes und kann es jederzeit mit einer ganzen Reihe von Champagnern aufnehmen. Aber auch die anderen Sekte des „Wein Joint Ventures“ gehören zu den Premium-Erzeugnissen in Deutschland. Wer so gute Sekte und damit auch Grundweine schafft, der sollte auch bei den normalen Weine nicht schlecht sein, oder? (mehr …)

Riesling zum letzten Schliff

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Wein: Deidesheimer Langenmorgen, Riesling trocken (BASF exklusiv)
Weingut: F.J. Kimich, Deidesheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 6,30 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.weingut-kimich.de

Geschrieben von A. Sperk
Für Ostern hatten wir vor allem Bewährtes ausgewählt: von Buhl’schen Rieslingsekt, von Winnings Grainhübel und den wunderbaren Spätburgunder aus dem „Kleinen Garten“ des Dirmsteiner Jesuitenhofs zum Beispiel. Nach den Feiertagen gilt es jetzt, alte Projekte abzuschließen und mit neuen zu beginnen. Normalerweise nehme ich mir keine Arbeit mit nach Hause, höchstens für den Feinschliff. So wie einen Artikel, der bald in einer Beilage über das Jubiläum eines großen Chemiekonzerns erscheinen soll. (mehr …)

Pinot für Feier-Tage

Wein: Großkarlbacher Burgweg, Spätburgunder
Weingut: Wageck-Pfaffmann, Bissersheim
Jahrgang: 2011
Preis: 19,80 Euro (ab Hof)
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Internet: www.wageck-pfaffmann.de

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Geschrieben von A. Sperk
Vielleicht war es ja eine Vorahnung, wohl aber eher das Verlangen nach richtig gutem Wein: Am Sonntag vor einer Woche hatte ich mich recht spontan entschieden, für den Abend einen besonderen Rotwein aus dem Keller zu holen. Vielleicht ja einen aus dem 2011er-Jahrgang, den ich sehr schätze. Denn „mein“ Fußballverein, Borussia Mönchengladbach, gastierte beim zu Hause scheinbar unbesiegbaren FC Bayern München. Wenn schon eine Niederlage, dann wenigstens einen guten Wein danach … zu den 90 Minuten gab es natürlich auch nichts schlechtes, nämlich den Forster Stift des Weinguts Heinrich Spindler aus Forst. Für danach hatte ich mich für den 2011er Spätburgunder des Bissersheimer Weinguts Wageck-Pfaffmann entschieden.

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Stein und Wein

Wein: Riesling Rotliegendes GM
Weingut: Valentin Ziegler Sohn, Weyher
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: um die 8 Euro (im Weinhandel, zum Beispiel im Wasgau Weinshop)
Internet: www.valentin-ziegler-sohn.de

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Roter Sandstein aus dem Perm in Bad Kreuznach. (Foto: Jo Weber/Wikipedia)

Geschrieben von A. Sperk
Wieder Südpfalz, wieder ein junger Winzer, wieder Rotliegendes: In der Nase etwas Salz, Mirabelle, Pfirsich und ein bisschen Grapefruit. Im Mund dann wieder Zitrus, gelbe Früchte, ein Hauch Kräuter und viel Frische, die mich an einen Spaziergang an der Nordsee denken lässt. Nicht fett, sondern eher puristisch, aufs Wesentliche konzentriert. Die Säure ist präsent, aber auf eine angenehme Art. Georg Meier, der Winzer hinter diesem Wein, zählt zu den Talenten der „jungen Südpfalz“ und landet bei den entsprechenden Wettbewerben stets ganz weit vorne. Im elterlichen Betrieb Valentin Ziegler Sohn (Weyher) ist er für den Ausbau der Weine verantwortlich. (mehr …)

Perfekte Cuvée vom Garagenwinzer

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Wein: WB/GB (Weißburgunder/Grauburgunder)
Weingut: Andreas Durst, Bockenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 10 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.durst-wein.de

Geschrieben von Mundschenk

Über den Namen des Winzers sind in Zusammenhang mit seinem Schaffen ausreichend viele Anspielungen gemacht worden. Damit will und kann ich keinen Artikel starten. Aber wenn der Begriff „Garagenwinzer aus der Pfalz“ fällt, dann ist der Mehrzahl der Weinfreunde sofort klar, über wen wir sprechen: Andreas Durst. Er ist Fotograph und Winzer, der in beiden Kunstrichtungen nicht nur Außergewöhnliches leistet, sondern auch sehr gute handwerkliche Leistungen zeigt.
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Wirklich aufhören, wenn es am schönsten ist?

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Wein: Jesuitenhofgarten, Spätburgunder
Weingut: Jesuitenhof, Dirmstein
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Preis: 10,50 Euro (ab Weingut)
Internet: www.jesuitenhof.de

„Aufhören, wenn es am schönsten ist“ – an diesen Spruch musste ich spontan denken, als ich diesen Spätburgunder erstmals im Glas hatte. Aufhören wäre in diesem Fall mindestens aufhören über Pfälzer Pinot zu schreiben oder sogar die Bloggerei über Wein aus der Pfalz einfach ganz zu lassen. Denn eigentlich ist es ja nach wie vor Ziel des Pfälzer Weinblogs, Weine aus unserer Region mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis aufzuspüren und darüber zu schreiben. Und dieser Spätburgunder bietet sehr viel Genuss für sehr überschaubares Geld. Ich würde sogar behaupten, dass nur sehr wenige Pfälzer Spätburgunder dieses Preis-Genuss-Verhältnis toppen können. Also eigentlich ein Grund zum Aufhören … (mehr …)

Stift raus, es läuft Fußball

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Wein: Forster Stift, Riesling trocken
Weingut: Heinrich Spindler, Forst
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: um die 7 Euro ab Weingut
Internet: www.spindler-weine.de

Fußball und Bier – das gehört irgendwie zusammen. Das muss selbst ich als Weinfreak zugeben. Dennoch greife ich manchmal auch gerne zum Wein, wenn ich vor dem Fernseher Passivsport betreibe. Am Donnerstag spielte mein Verein (nicht der 1. FC Kaiserslautern, sondern schon immer Borussia Mönchengladbach) in der Europa League gegen den FC Sevilla. Dafür den richtigen Wein auszuwählen, war nicht ganz so einfach: auf jeden Fall ein Riesling, aber kein zu komplexer, auf den man sich konzentrieren muss, was einem ja vom Spiel ablenken könnte. Schließlich galt es ja, einen Rückstand aus dem Hinspiel noch umzubiegen.  (mehr …)

Grün und fruchtig oder die goldene Mitte

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Wein: Sauvignon Blanc „Le Sauvage“
Weingut: Gehrig, Weisenheim am Sand
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 11 Euro (im Weinhandel, zum Beispiel bei wirwinzer.de)
Internet: www.weingut-gehrig.de

Ich war am Wochenende mit einem Kollegen ausgiebig in Sachen Wein unterwegs. Von der Tour, die uns an die nördliche Weinstraße geführt hat, werde ich hier sicher nochmal ausführlicher berichten. Vor allem, weil einige wirklich sehr gute Weine den Weg in unsere Keller gefunden haben. Während es mir vor allem um die (Pfälzer) Klassiker Riesling und Spätburgunder ging, wollte mein Kollege unter anderem auch Sauvignon Blanc probieren. Da ich ein höflicher Mensch bin, habe ich natürlich brav mitprobiert und ihm bei der Auswahl geholfen. (mehr …)

Spätburgunder aus der Riesling-Hochburg

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Wein: Deidesheimer Spätburgunder
Weingut: Martin und Georg Fusser, Niederkirchen
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: war ein Geschenk, im Weinhandel so um die 9 Euro
Internet: www.mfg-wein.de

Es gibt viele Leute, die sich besser mit Wein auskennen als ich. Das gilt sowieso für Weine außerhalb der Pfalz, aber auch über die Pfälzer Weine reklamiere ich für mich keineswegs den totalen Überblick. Zu den Leuten, die besser wissen, was so in Pfälzer Weinkellern los ist, gehört zweifellos der Chef meines Chefs. Entsprechend gespannt war ich auf die Flasche, die er mir ziemlich überraschend kurz vor Weihnachten in die Hand gedrückt hat mit den Worten: „Der Wein ist noch jung, aber schon gut.“ (mehr …)

Tipps und Termine rund um die Pfalz