Individuelle Riesling-Klasse aus Forst

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Im Pechstein weist ein bearbeiteter Sandstein darauf hin, dass dort früher Basalt abgebaut wurde.

 

Von Alexander Sperk

Unser Nachbarort Forst ist weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannt für seine exzellenten Weinlagen. Pechstein, Ungeheuer, Kirchenstück oder Jesuitengarten lassen die Herzen der Rieslingtrinker höher schlagen. An nur wenigen Plätzen in der Pfalz wird der Einfluss von Boden und Mikroklima, dem vielzitierten Terroir, auf den Wein so deutlich wie rund um Forst. Wie Perlen an einer Kette liegen die Spitzenlagen am Haardtrand aufgereiht, und obwohl nur wenige Hundert Meter dazwischen liegen, schmecken die Weine aus den unterschiedlichen Lagen sehr individuell. Natürlich auch, weil die Winzer es verstehen, die Unterschiede in Boden und Kleinklima herauszuarbeiten.

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Viel Qualität in stilvollem Ambiente

Von Alexander Sperk

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Foto: Barrique Forum Pfalz

 

Wenn das Barrique Forum Pfalz Presse und Fachpublikum zur Präsentation seiner Großen Weine einlädt, heißt es für mich immer: früher raus dem Büro, Arbeit liegenlassen oder delegieren und auf zum – jährlich wechselnden – Veranstaltungsort. Dieser war in diesem Jahr mit dem Opus V in Mannheim wie immer ebenso stilvoll wie passend gewählt. Mein Gesamteindruck am Ende des Abends: schon erstaunlich, wie viel Qualität die 15 Pfälzer Betriebe, die in diesem Jahr vertreten waren, mit ihren 30 vorgestellten großen Weinen im Opus präsentieren konnten. (mehr …)

Auf neuen Wegen

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Den alten Gewölbekeller des 2009 übernommenen Weinguts haben die Gallers auf Vordermann gebracht . (foto: weingut galler)

 

Von Alexander Sperk
Im Jahr 2009 hat sich das Ehepaar Galler einen großen Wunsch erfüllt und ein Familienweingut in Kirchheim übernommen. Ansgar Galler war lange Kellermeister in Rheinhessen, seit 2009 macht er mit seiner Frau Katja sein eigenes Ding. Seitdem haben sie auf den 11 Hektar des Kirchheimer Weinguts viel verändert. Und natürlich im Keller. Eine wichtige Rolle spielen dabei die sogenannten Piwis, pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Für Ansgar Galler sind sie ein wichtiger Mosaikstein hin zu einer ökologischen Bewirtschaftung seiner Weinberge. Er müsse deutlich weniger mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten, sei weniger mit dem Traktor unterwegs, was die Abgase reduziere und zu weniger Bodenverdichtung führe, skizziert Ansgar Galler einige Vorteile der Piwis. (mehr …)

Viel besser als eine Schachtel Pralinen

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Von Alexander Sperk
Ich bin eigentlich kein Freund der Weinpakete, die der Weinfachhandel so zahlreich anbietet. Oft hat das was von dem alten, aber guten Forrest-Gump-Zitat: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt. Entsprechend selten bestelle ich sie. Also die Weinpakete. Doch vor Kurzem habe ich mal wieder eine Ausnahme gemacht: für das Paket „Weine der Südpfalz-Sieger“ unserer Freunde von Vielpfalz. Und das nicht, weil ich meine Ex-Kollegen unterstützen will oder weil ich das Paket „fer umme“ bekommen (jeder Tropfen ist bezahlt!) oder gar Geld dafür gekriegt hätte, dass ich auf dem Pfälzer Weinblog darüber schreibe. Sondern einfach, weil das Konzept des Pakets mich überzeugt und neugierig auf jeden einzelnen Wein gemacht hat. (mehr …)

Zwischen Stiefeln und Spätburgunder

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Von Alexander Sperk
Der Samstag war Schwerstarbeit – für unser Konto. Morgens shoppen mit und für unsere Mädels. Winterklamotten, aber vor allem Stiefel standen auf dem Zettel. Tatsächlich ging das ganze sogar recht zügig über die Bühne, die Kinder waren am Ende glücklich mit ihren neuen Stiefeln. An der Kasse ertappte ich mich dann aber kurz bei der Vorstellung, dass RTL-Schuldnerberater Peter Zwegat gerade im Zug Richtung Wachenheim sitzt und mir in Kürze am Flipchart unsere Ausgaben um die Ohren hauen wird. Mit dem Rotstift, versteht sich. Kurzum: Entspannung tat Not. Und Sparmaßnahmen.  (mehr …)

Die Gabels können (fast) alles

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Wein: Weißburgunder Gutswein
Weingut: Gabel, Herxheim
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt:  12,5 % Vol.
Preis:  7,50 Euro (im Handel)
Internet: www.weingut-gabel.de

Geschrieben von Mundschenk
Als Wein-Blogger steht man im Freundeskreis und im Berufsleben unter dem Stress, dass man ständig nach dem ultimativen Wein-Geheimtipp gefragt wird. Dabei soll der Wein meist auch noch günstig sein. Ich versuche mich dieser Frage oft durch Gegenfragen nach Vorlieben und Geschmacksrichtungen zu entziehen. Ganz fatal ist es, wenn man glaubt eine Antwort zu haben, und der Gesprächspartner dann ganz enttäuscht sagt: „Na, den Wein kenne ich, der stand ja schon im Mannheimer Morgen“. (mehr …)

Vielleicht kein ganz großer Name, ABER …

Wein: Riesling „Buntsandstein“
Weingut: Hirschhorner Weinkontor, Königsbach
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Internet: www.johnwein.de
Preis: 18 Euro (im Weinhandel)

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Von Alexander Sperk
„Mit der Zehn-Euro-Grenze nimmst Du es auch nicht mehr so genau, oder?“, höre ich meinen Chef sagen, der gelegentlich auf dem Pfälzer Weinblog mitliest. Ich stehe gerade in „meinem“ Weinladen und bringe ein paar Flaschen Wein zur Ladentheke. Mit dabei: der Buntsandstein-Riesling von Frank John. Liegt natürlich jenseits der Zehn-Euro-Linie, die aber auch nicht in Stein gemeißelt ist. Das sage ich dann meinem Chef auch immer. Manchmal kommt dann ein – hoffentlich scherzhaft gemeintes – „Du Snob“ zurück.

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Terroir ist Trumpf

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Wein: Riesling „Basalt“
Weingut: Georg Mosbacher, Forst
Jahrgang: 2011
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 16 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.georg-mosbacher.de

Von Alexander Sperk
Für meinen kürzlich in der RHEINPFALZ erschienenen Artikel über das Thema Traubenreife habe ich mich ziemlich ausführlich mit dem Thema Mostgewicht und Oechsle beschäftigt und dabei gemeinsam mit einem Experten des Weincampus in Neustadt, Professor Jochen Bogs, auch das Thema Klassifizierung nach dem deutschen Weinrecht gestreift. Quintessenz des Artikels: In den Medien wird das Thema Mostgewicht oft zu stark gewichtet, wenn es um die Qualität eines Jahrgangs geht. Für die klassische Einteilung der Prädikatsweine in Kabinett, Spätlese etc. ist ebenfalls das Mostgewicht eine zentrale Größe, wobei immer mehr Winzer diese Bezeichnungen nicht mehr aufs Etikett schreiben, sondern das Terroir stärker in den Vordergrund rücken, wie Jochen Blogs erläuterte.

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Zeit für die Sauvignon-Entdeckung
aus Battenberg

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Das Ende des Wurstmarkts markiert zugleich das herannahende Ende des Spätsommers.

Wein: Sauvignon Blanc „β“ (Beta)
Weingut: Hahn-Pahlke, Battenberg
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: 8,50 Euro, ab Hof
Internet: www.weingut-hahn-pahlke.de

Von Alexander Sperk
Wenn im letzten Schubkarchstand auf dem Wurstmarktplatz das Licht ausgeht, das Riesenrad in seine Bestandteile zerlegt und abtransportiert wird und sich die Schausteller aufmachen in Richtung des nächstens Volksfests, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Spätsommer zu Ende geht. Früher haben wir den letzten Wurstmarkt-Abend auf den Brühlwiesen regelrecht zelebriert, jetzt ist durch Jobs und Kinder kaum noch Zeit für diese eigentlich schöne Tradition. Jedenfalls war es höchste Zeit, angesichts des nahenden Herbsts schnell noch eine Flasche unserer Sauvignon-Blanc-Entdeckung 2016 aufzumachen. Sie kommt aus Battenberg vom Weingut Hahn-Pahlke. (mehr …)

Bärenstarke Basis

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Ein Teil der Trauben für den einfachen Zeter-Riesling stammt aus Weinbergen rund um Hambach. (foto: zeter)

Wein: Riesling trocken
Weingut: Oliver Zeter, Neustadt-Diedesfeld
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: um die 7,50 Euro, ab Hof
Internet: www.oliver-zeter.de

Von Alexander Sperk
Die Weine von Oliver Zeter sind derzeit in aller Munde. Allen voran das Steckenpferd des Neustadters, der Sauvignon Blanc Fumé. Der Wein zählt schon seit ein paar Jahren zu den besten Sauvignon Blancs des Landes, und auch der Mundschenk, der sich hier derzeit rar macht, schwärmt schon fast seit seinem Einstieg beim Pfälzer Weinblog von diesem Wein. (mehr …)

Packender Riesling

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Wein: Riesling “vom Kalk”, trocken
Winzer: S.O.P.S.
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: um die 9 Euro, im Weinhandel
Internet: www.sops-wein.de

Von Alexander Sperk
Vor ein paar Tagen habe ich einen halben Kasten Weizenbier entsorgt. Das Verfallsdatum war mehr als drei Jahre überschritten. Irgendwie schade, aber wir trinken einfach kaum noch Bier. Selbst zum Fußball, früher ein klarer Anlass, sich ein Hefeweizen aufzumachen, gibt es bei uns jetzt in der Regel Wein – wenn wir etwas trinken. Doch den passenden Wein zu einem Spiel auszuwählen, ist schwerer als es sich anhört: Ok, Rieslingschorle geht immer, besonders, wenn es warm draußen ist. Aber sonst? Der Wein sollte nicht zu komplex sein, schließlich trinkt man ihn nur so nebenbei. Allerdings soll auch keine flache Massenware ins Glas. Kollege Mundschenk spricht in solchen Fällen von “unnötigem Alkohol”. Also hilft auch hier nur probieren. (mehr …)

Fumé? Silvaner!

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Entkorkt: der 2015er Silvaner Fumé.

Wein: Silvaner Fumé
Weingut: Eymann, Gönnheim
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 10,80 Euro ab Hof
Internet: www.weingut-eymann.de

Von Alexander Sperk
Das Gönnheimer Bio-Weingut Eymann kennen wir schon ziemlich lange. Früher waren wir oft in der Weinstube. Und wie das dann so ist: Man kommt zwar eigentlich eher wegen des Essens, das ich ebenfalls für empfehlenswert halte. Doch am Ende stehen dann doch eher die Weine im Mittelpunkt. Diese konnten sich auch vor Jahren schon sehen lassen, sowohl von den Rieslingen als auch von den Spätburgundern haben wir uns regelmäßig etwas mitgenommen. Meinen Ausstand in der Lokalredaktion Ludwigshafen beispielsweise habe ich mit einem Karton Eymann-Riesling gefeiert – im Übrigen sehr zur Freude der Kollegen. Als unsere Besuche seltener wurden, weil wir wegen der Kinder abends kaum noch ausgegangen sind, haben wir uns vom Schwiegervater etwas mitbringen lassen oder ab und zu noch selbst Wein geholt. Trotzdem haben wir das Weingut ein wenig aus den Augen verloren. (mehr …)

Über Wasser zur Schorle zum Riesling

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Die Weinberge des Weinguts Wick aus Zell liegen rund um das Örtchen im Zellertal.

Wein: Zeller Kreuzberg, Riesling trocken
Weingut: Wick, Zell
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 10 Euro
Internet: www.weingut-wick.com

Von Alexander Sperk
Dass die Arbeitstage in der Redaktion bis in den Abend hinein reichen, ist nicht ungewöhnlich. So wie vergangene Woche. Als sich die Gänge schon merklich geleert hatten, steckte unser Sportchef den Kopf noch in mein Büro. Doch anders als sonst ging das Gespräch nicht über den 1. FC Kaiserslautern oder meinen Lieblingsclub Borussia Mönchengladbach – sondern um Schorle. Auf meinem Schreibtisch stand eine Flasche Hassia-Mineralwasser. Mein Kollege erzählte mir, dass Freunde aus dem Zellertal – wo er herstammt – der festen Überzeugung sind, dass man mit diesem Wasser die beste Schorle machen kann. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es nicht wenige Dürkheimer gibt, die behaupten, mit Wasser der Marke “Berg Quelle” lasse sich die beste Schorle fabrizieren. (mehr …)

Laufen, singen, lesen für den Dom – und trinken

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Wein: Grauburgunder, Domwein-Edition 2016
Winzergenossenschaft: Herxheim am Berg
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 8 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.wg-herxheim.de
www.dombauverein-speyer.de

Von Alexander Sperk
Die RHEINPFALZ, die Zeitung, bei der ich meine Brötchen verdiene, engagiert sich in schöner Regelmäßigkeit für den Erhalt des Speyerer Doms. Als Mitinitiator haben wir die Pfalz schon zum Singen, Laufen oder jetzt aktuell zum Lesen für das vielleicht bedeutendste Pfälzer Kulturdenkmal animiert. Ich muss aber zugeben, dass ich weder gesungen habe, noch gelaufen bin noch eine Lesung besucht habe – wobei letzteres ja noch machbar wäre.

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Mehr Muskateller!

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Wein: Gelber Muskateller, trocken
Weingut: Ökonomierat Rebholz, Siebeldingen
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 10,5 % Vol.
Preis: 12,90 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.oekonomierat-rebholz.com 

Von Alexander Sperk
“Hast Du eigentlich den trockenen Muskateller vom Weingut Siegrist probiert, den ich Dir empfohlen habe?”, fragte mich ein Kollege aus Speyer kürzlich am Ende eines dienstlichen Telefonats. “Nein, wollte ich noch”, antwortete ich. “Kannst Du dir sparen, ich habe die letzten sieben Flaschen gekauft”, sagte er und lachte fast ein wenig schadenfroh. Na ja, dann vielleicht nächstes Jahr. (mehr …)

Starkes Statement für die Pfälzer Traditionsrebsorte

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Wein: Portugieser „S“ Maria Magdalena
Weingut: Stiftsweingut Meyer, Gleiszellen
Jahrgang: 2008
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Internet: www.stiftsweingut-meyer.de

Von Alexander Sperk

Am Portugieser scheiden sich ein wenig die Geister – so zumindest mein Eindruck. Die Rebsorte eigne sich nicht besonders gut zum Ausbau hochwertiger Rotweine, sagen manche Winzer. Andere wiederum stecken viel Arbeit und Herzblut in den Ausbau des Portugiesers, der in der Pfalz zwar nicht direkt heimisch ist, aber hier lange Zeit sehr weit verbreitet war. Als Beispiel fällt mir Daniel Aßmuth aus Bad Dürkheim ein, der es schafft, seinen Rebstöcken außergewöhnlich dichten und sensorisch anspruchsvollen Portugieser zu entlocken. Durch seine Portugieser bin ich überhaupt erst darauf gekommen, mich näher mit der Rebsorte zu beschäftigen. Dabei bin ich immer wieder aufs Stiftsweingut Meyer gestoßen, der Gault Millau 2013 schrieb über den Portugieser „S“ sogar, dass es sich dabei um einen der besten deutschen Weine dieser Rebsorte handle. (mehr …)

Betriebsausflug in die Gerümpelstube

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Von Alexander Sperk
Es gibt zumindest eine Gemeinsamkeit zwischen dem Öffentlichen Dienst und dem Pfälzer Weinblog: mindestens ein Betriebsausflug im Jahr ist Pflicht. Dieses Mal haben wir uns in der Gerümpelstube in Wachenheim getroffen. Das kleine Restaurant liegt im alten Ortskern und bietet eine überschaubare Karte mit Gerichten, die ich der gehobenen Küche zuordnen würde. (mehr …)

Am Ende eines besonderen Tags

Winning

Wein: Sauvignon Blanc I
Weingut: von Winning, Deidesheim
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 18,90 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.von-winning.de

Von Alexander Sperk
Dass es anstrengend werden würde, am Geburtstag unserer großen Tochter sieben Kinder über drei bis vier Stunden bei Laune zu halten, kam jetzt nicht wirklich überraschend. Trotzdem werde ich meinen Wortschatz ein wenig ausmisten und künftig schwierige Aufgaben bei der Arbeit nicht mehr mit dem Satz “Das wird kein Kindergeburtstag” abtun. Denn Kindergeburtstage sind Arbeit. Harte Arbeit.
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Warmkochen fürs Vorrunden-Finale

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Von Alexander Sperk
Als unsere Freunde von vielpfalz.de mit der Idee auf mich zukamen, zu den Spielen der deutschen Mannschaft bei der Fußball-EM etwas aus dem Land des jeweiligen Gegners zu kochen und dazu ein bisschen Sommelier zu spielen und zwei passende Weine zu dem Gericht aus einer Liste auszuwählen, habe ich kurz gezuckt. Nicht wegen der Idee an sich. Sondern wegen der Partie die ich übernehmen sollte: Deutschland gegen Nordirland. Also nordirische Küche. (mehr …)

Saumagen statt Weißwurst

Wein: Kallstadter Saumagen, Riesling Kalklöss “Edition”
Winzergenossenschaft Kallstadt
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 9,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.wg-kallstadt.de

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Von Alexander Sperk
Die vergangenen Tage haben wir im Allgäu vebracht: Schwimmbad statt Schreibtisch, Ponyhof statt Produktionsberichte. Anders als üblich hatten wir dieses Mal auch keine nennenswerten Mengen an Wein aus der Pfalz im Gepäck (die angebrochene Flasche Spätburgunder zählt nicht, sie musste weg) und waren daher weitgehend abstinent – muss ja auch mal sein, nicht zuletzt der Gesundheit wegen. (mehr …)

Weißburgunder zum Wurstmarktjubiläum

Wein: 600 Jahre Wurstmarkt, Weißburgunder Spätlese
Winzergenossenschaft: Vier Jahreszeiten, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 6,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.vj-wein.de

 

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Von Alexander Sperk

Als wir vor fast 30 Jahren nach Bad Dürkheim gezogen sind, hat uns ein waschechter Dürkheimer erklärt, dass es in seiner Heimatstadt fünf Jahreszeiten gebe – zu den vier üblichen auch noch den Wurstmarkt. So richtig konnte ich mir darunter nichts vorstellen, gut war allerdings, dass ein beweglicher Ferientag zu meiner Grundschulzeit in Bad Dürkheim auf einen Wurstmarkt-Tag gelegt wurde. Das war für einen Auswärtigen neu. (mehr …)

Ein Zelt ist nicht genug

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Von Alexander Sperk
Der Pfälzerwald mit seinen Hütten, der Rhein, die Mandelblüte, die Reben, das milde Klima – es gibt viele Gründe, die Pfalz zu mögen. Ein weiterer, zumindest für Weintrinker, ist die Vielzahl an guten Winzern, die Weine mit einem herausragenden Preis-Genuss-Verhältnis anbieten, auch abseits der großen Namen und der üblichen Verdächtigen. Allerdings muss selbst einem eingefleischten Pfälzer manchmal auch der Zufall helfen, um einen weniger bekannten Weinmacher zu finden, der mit seinen Weinen den eigenen Geschmack trifft. So ging es mir mit dem Laumermersheimer Winzer Steffen Zelt. (mehr …)

Gute Weine, schöne Kulisse und lockere Atmosphäre

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Von Alexander Sperk
Wein muss nicht kompliziert sein, ist nicht elitär und soll Spaß machen – unter anderem diese Ideen vereinen die jungen Winzer aus 13 Weingütern aus der Verbandsgemeinde Deidesheim, die sich in der Gruppe “Wine changes” zusammengeschlossen haben. Mit Veranstaltungen in eher lockerem Rahmen wollen sie zeigen, dass es sich lohnt, Weine aus Deidesheim, Forst, Niederkirchen oder Meckenheim auch abseits der ganz großen Namen zu probieren. Eine dieser Veranstaltungen von “Wine changes” ist die Achtelmeile am Pfingstwochenende. Dieses Jahr waren wir an Pfingstsonntag kurz dabei.

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Cupcake trifft Riesling

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Von Alexander Sperk
Die Pfalz trifft Amerika, Amerika trifft die Pfalz – Geschichten von hier haben in den USA wegen des Präsidentschaftskandidaten in spe Donald Trump derzeit Hochkonjunktur: US-Kamerateams und Journalisten geben sich in Kallstadt die Klinke in die Hand. Von dort sind  Trumps Großeltern väterlicherseits im späten 19. Jahrhundert nach Amerika ausgewandert, was die Kallstadter Kirche in den vergangenen Monaten zu einem Hotspot des amerikanischen Journalismus gemacht hat.

Doch obwohl man sich Donald Trump als liberaler, konsensorientierter Europäer kaum als US-Präsident vorstellen will, soll es hier jetzt nicht um Politik gehen, sondern um Kulinarisches. Auch hier gäbe es zahlreiche denkbare Möglichkeiten, die Pfalz mit Amerika zu verbinden: einen kalifornischen Rotwein zu einem Pfälzer Rumpsteak etwa oder natürlich umgekehrt. Entschieden haben wir uns aber für eine andere Variante: amerikanische Süßspeisen zu süßen Pfälzer Weinen. Na ja, genauer eine amerikanische und eine britische Süßspeise, denn Cake Pops, von denen später auch die Rede sein wird, traten eigentlich von London aus ihren Siegeszug in der Backwelt an, sind aber jetzt natürlich auch in den USA sehr beliebt.  (mehr …)

Pfälzer Sauvignon-Blanc-Päpste unter sich

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Stehen mit anderen für Sauvignon Blanc aus der Pfalz: Oliver Zeter (links) und Markus Schneider.

 

Weine: 2015 Sauvignon Blanc KAITUI (Schneider)
2014 Sauvignon Blanc Fumé (Zeter)
Weingut: Markus Schneider, Ellerstadt
Oliver Zeter, Diedesfeld
Alkoholgehalt: 12,5 % bzw. 13% Vol.
Preis: 10 bzw. 16 Euro (im Handel)
Internet: www.black-print.net; www.oliver-zeter.de

Geschrieben vom Mundschenk
Weinmachen ist ihr Geschäft, aber Oliver Zeter und Markus Schneider stehen auch für ein besonderes Marketing. Markus Schneider hat sich selbst und seinen Black Print zur Marke gemacht. Oliver Zeter gehört mit seiner Agentur und seinen Weinen (mit Bär) zu den bedeutenden Spielern im Pfälzer Weingeschäft. Bei einer Veranstaltung der Neustadter Weinfreunde durfte ich erleben, dass sie authentische Winzer mit einem Hang zum Perfektionismus sind. (mehr …)

Falsche Wespen, durstige Ochsen und ein frischer Riesling

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Der Lagenname “Ochsenloch” geht auf eine Viehtränke zurück, die sich früher in der Gewanne befand. (foto: m. großmann / pixelio.de)

Wein: “Nussdorfer Ochsenloch”, Riesling Kabinett trocken
Weingut: Eugen Wambsganß, Landau-Nussdorf
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 11,5 % Vol.
Preis: 6,50 Euro (ab Hof)
Internet: www.eugen-wambsganss.de

Von Alexander Sperk

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub hat für mich so in etwa den Charme eines Zahnarztbesuchs. Mit den Gedanken noch in der Freizeit, wartet da oft die harte Landung in der Arbeitswelt. Spätestens, wenn sich Outlook öffnet: Mails, Mails, Mails. Und Mails. Arbeitsaufträge, Futter für den Papierkorb, Anfragen und manchmal auch Leserkritik. Dieses Mal zurecht: Auf einer meiner Seiten war das Bild einer Hornisse zu sehen, die die Fotoagentur, von der ich es übernommen hatte, als Gallische Feldwespe ausgegeben hatte. Und ich hatte nicht genau hingesehen … (mehr …)

Frischer Sauvignon vom “kleinen Fritz”

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Wein: “Wildwein” Sauvignon Blanc
Weingut: Becker, Schweigen
Jahrgang: 2014
Alkohol: 11,5 % Vol.
Preis: knapp 11 Euro (im Weinhandel)

Von Alexander Sperk
An Karsamstag ist mir mal wieder klar geworden, wie gut wir es haben, in der Pfalz zu wohnen: Wie schon länger geplant, habe ich mit unserer “Großen” zum ersten Mal eine gemeinsame Fahrradtour unternommen. Wettermäßig war das ja bei uns der beste Tag an Ostern. Unsere 4-Jährige fährt seit vergangenem Jahr halbwegs sicher, und das war das erste Mal, dass wir beide zusammen auf den Rädern unterwegs waren. Natürlich sind wir nicht lange auf der Straße gefahren, sondern schnell in die nahen Wenberge eingebogen, vorbei an blühenden Mandelbäumen Richtung Friedelsheim. Zurück ging es dem Haardtrand entgegen, über dem sich der Himmel langsam abendlich färbte. Das war schon fast kitschig. Aber schön. Einfach Pfalz halt. (mehr …)

Kleiner großer Bruder

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Sekt: Reserve Brut (Weißburgunder/Chardonnay)
Weingut: Reichsrat von Buhl, Deidesheim
Alkohol: 12,5 % Vol.
Preis: 16,90 Euro (ab Hof)
Internet: www.von-buhl.de

Von Alexander Sperk
Der Mundschenk war zuletzt schwer beschäftigt. Nicht nur mit dem Kurztripp auf die ProWein und seinem eigentlichen Job, sondern auch mit einer Kolumne, die in einem Pfalz-Magazin erscheinen wird, das in wenigen Wochen auf den Markt kommt. Darin kommen also auch Blogger zu Wort. So habe ich mich erneut auf sein Terrain gewagt: Schaumweine. Obwohl ich mich frage, ob man derzeit überhaupt Sekt trinken sollte, der ja oft mit fröhlich-freudigen Ereignissen assoziiert wird. Vielleicht sollte es man aber jetzt erst recht machen. (mehr …)

Eine Flasche Wein oder drei Cocktails?

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Wein: Riesling Buntsandstein
Weingut: Weingut Odinstal, Wachenheim
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 26 Euro (im Handel)
Internet: www.odinstal.de

Geschrieben von Mundschenk
Als ich von diesem Wein zum ersten Mal beim Mittagessen mit Kollegen berichtete, entbrannte in der Kantine eine heftige Diskussion. Es ging dabei nicht um den Geschmack, sondern um die Frage, ob ein Wein 26 Euro kosten darf beziehungsweise wert ist. Die Mehrzahl der Kollegen konnte nicht verstehen, wie man „so viel“ Geld für einen Wein am Abend ausgeben kann. (mehr …)

Pfälzer “Pet Nat”

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Planen schon den nächsten “Pet Nat”: Jonas (links) und Daniel Brand. (foto: andreas durst)

Die beiden jungen Bockenheimer Winzer Jonas und Daniel Brand setzen voll auf ökologischen Weinbau. Mit einem „Pet Nat“ aus der Pfalz haben sie sich an ein neues, spannendes Projekt gewagt. Wir haben uns mit Daniel über den neuen Schaumwein nach ganz alter Machart unterhalten. (mehr …)

Mehr als gutes Marketing

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Wein: … for me just riesling, thanks
Weingut: Emil Bauer und Söhne, Nussdorf
Jahrgang: 2015
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 9,80 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.bauerwein.de

Von Alexander Sperk
Um zu sehen, dass sich im Weinmarketing in den letzten zehn Jahren sehr viel getan hat, genügt mittlerweile schon ein Blick ins Regal eines Supermarkts mit gut sortierter Weinabteilung. Die Etiketten sind deutlich puristischer geworden, Lagen- und Prädikatsbezeichunung sind zum Teil ebenso verschwunden wie Familienwappen oder kitschig anmutende Zeichnungen von Landschaften, Rebstöcken oder gar dem Weingott Bacchus, der sich gerade ein Gläschen genehmigt. Die Bandbreite reicht von eher puristischen Etiketten mit Fanatsienamen wie Kaitui oder Blackprint (Markus Schneider) über originell-subtile Spielereien mit dem Namen des Winzers (Metzger, Pflüger, Karl May) bis hin zu plakativ-provokanten Auftritten auf der Flasche. In die letztgenannte Kategorie fallen ein paar (nicht alle) Weine des Nußdorfer Weinguts Emil Bauer und Söhne, das vom Geisenheim Absolventen Alexander und seinem Bruder Martin geleitet wird, der Weinmarketing studiert hat. Ein Beispiel ist der Sauvignon Blanc des Weinguts, dessen Etikett Rassisten, Terroristen oder A…löchern auffordert, ihn nicht zu trinken. Da sich die wenigsten Menschen selbst in eine dieser Kategorien stecken würden, hat das der Beliebtheit des Weins wohl kaum einen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil. (mehr …)

Sauvignon Blanc? Sekt? Sauvignon-Blanc-Sekt!

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Sekt: Sauvignon Blanc Brut
Weingut: Oliver Zeter, Neustadt
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: um die 14 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.oliver-zeter.de

Von Alexander Sperk
Der Mundschenk hat Recht. Ich werde ihn künftig nicht mehr bremsen, wenn er von einem Sauvignon Blanc von Oliver Zeter schwärmt. Das habe ich manchmal gemacht, um ihn darauf hinzuweisen, dass es in der Pfalz noch andere Winzer gibt, die sich auf exzellenten Sauvignon Blanc verstehen. Aber das weiß er ja. Und ich weiß, dass Oliver Zeters Sauvignons spitze sind. Sonst hätte ich an meinem Geburtstag kaum zum Sauvignon-Blanc-Sekt Brut aus dem Hause Zeter gegriffen. Von wem der Tipp kam, ist nicht schwer zu erraten. Und er war gut, sehr gut sogar für jemanden, der Sauvignon Blanc mag. (mehr …)

Erst die Probe, dann das Kunststück

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Wein: Georg I., Cuvée
Weingut: Karst, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: um die 10 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.weingut-karst.de

Von Alexander Sperk
Auch auf die Gefahr hin, dass diese kleine Anekdote für den einen oder anderen etwas komisch klingt so nach dem Motto „Irgendwann muss doch mal genug sein“: Bei „InBianco“ im Neustadter Saalbau hatten der Mundschenk und ich am Samstag so zwischen 20-25 Weißweine probiert. Natürlich haben wir – wie auf solchen Proben üblich – ausgespuckt und ausgeschüttet. Trotzdem habe ich von ein paar Weinen auch einen Schluck getrunken. Als abends dann die Kinder im Bett waren, hatte ich nach der Probe der vielen mitunter sehr guten Weißweinen trotzdem noch Lust auf ein Achtel Rotwein. Fand ich selbst ein bisschen merkwürdig. Wie so manches Mal in den letzten Wochen hatten wir einen Wein aus Bad Dürkheim offen, der ein wenig zu unserer Haus-Cuvée geworden ist: Georg I. vom Weingut Karst.  (mehr …)

Weniger ist mehr – manchmal zumindest

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Wein: Riesling “2punkt0″
Weingut: Braun, Meckenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 12 Euro (ab Hof)
Internet: www.braun-wein-sekt.de

Von Alexander Sperk

Wie so einige Weintrinker bei uns im Freundeskreis war auch für uns der Januar ein Monat, in dem wir gerne mal auf unser gewohntes Viertel abends verzichtet haben. So weit, dass wir den kompletten Monat nicht ein einziges Glas Wein getrunken haben, ging es zwar nicht. Aber es spricht doch einiges dafür, ab und zu mal etwas kürzer zu treten. (mehr …)

Ein fettfreier Saumagen

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Von Ernährungsberatern nur bedingt empfohlen: der Pfälzer Saumagen.

 

Wein: Kallstadter Saumagen Riesling
Weingut: Weingut Schumacher, Herxheim
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 12 Euro (ab Hof)
Internet: www.schumacher-weine.de

Geschrieben von Urbine
Als Ernährungsberaterin wollte ich – nachdem ich wieder lange geschwiegen habe – auf jeden Fall über einen Rotwein schreiben. Aber einerseits ist in den letzten Monaten so viel Positives über Rotwein erschienen („besser als eine Stunde Sport“) und anderseits hatte es mir dieser Weißwein sofort angetan. Außerdem reizt mich die Tatsache, dass es sich hier ja auch noch um einen Saumagen dreht. Als Nahrungsmittel kann ich aus rein beruflicher Sicht die in Fett gebratene Variante nur bedingt und in kleinen Dosen empfehlen. Hier handelt es sich jedoch um die Lage „Saumagen“, deren Weine insbesondere die Rieslinge in Maßen genossen werden können und sollten. (mehr …)

Fazit der Festtage

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Von Alexander Sperk
„Nichts Verrücktes machen“ – was seit ein paar Jahren so ein bisschen das Motto meines Lieblingsklubs Borussia Mönchengladbach ist, galt auch für unsere Tage an Weihnachten und rund um den Jahreswechsel. Reduziertes Programm war angesagt, sowohl bei Verwandtschaftsbesuchen, beim Esssen und auch beim Wein.

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Riesling und Kartoffelsalat?

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Von Alexander Sperk
Kartoffelsalat mit Würstchen, Rinderbraten oder vielleicht doch Kassler im Blätterteig: Was es bei uns über die Festtage zu essen gibt, steht noch nicht so wirklich fest. Entsprechend breit gefächert sollte die Weinauswahl sein. (mehr …)

Stockbrot und Riesling-Überraschung

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Wein: Wachenheimer Luginsland, Riesling trocken
Weingut: Josef Biffar, Deidesheim
Jahrgang: 2013
Alkohohlgehalt: 12 % Vol.
Preis: 7,60 Euro (BASF exklusiv)
Internet: www.josef-biffar.de

Von Alexander Sperk
Der zweite Advent wird uns nicht in ganz so guter Erinnerung bleiben: das eine oder andere Ärgernis, gekrönt von einem von uns verursachten Blechschaden, ließen nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen. Trotzdem haben wir uns noch nachmittags zum Besuch des kleinen, aber immer sehr netten Friedelsheimer Weihnachtsmarkts rund um die protestantische Kirche aufraffen können, der immer nur am zweiten Advent stattfindet. Versprochen ist eben versprochen.

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Ambrosia zur Adventszeit

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Wein: Riesling “Ambrosia”
Weingut: Aloisiushof, St. Martin
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.
Preis: 14,90 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.aloisiushof.de

Von Alexander Sperk

Dienst an zwei Adventssonntagen vor der Brust, dazu kaum die Möglichkeit, frei zu machen: ein Schuss ewige Jugend könnte schon helfen, die Weihnachtsfeiertage halbwegs munter zu erreichen. Oder einfach ausreichend guter Riesling. Oder beides. (mehr …)

Grainhübel, einfach so

Wein: Deidesheimer Grainhübel, Riesling trocken
Weingut: Bassermann-Jordan, Deidesheim
Jahrgang: 2012
Alkoholgehalt: 13 % Vol.
Preis: 16,80 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.bassermann-jordan.de

Von Alexander Sperk

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Wie an einigen Stellen in der Pfalz, war auch dort, wo sich die Weinlage Deidesheimer Grainhübel befindet, ein Riff. (foto: katharina wieland müller / pixelio.de)

Unter den vielen besonderen Weinlagen in der Pfalz zählt der Deidesheimer Grainhübel zu meinen Favoriten. Dank der Ausrichtung nach Süden und Südosten bekommen die Trauben viel Sonne ab, entsprechend kräftig sind die Rieslinge aus der kleinen, aber feinen Lage am Ortsrand von Deidesheim. Der Boden ist geprägt von Sand, Lehm, Ton und Geröll, vor vielen Millionen Jahren befand sich an der Stelle ein Riff.

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“Einblicke” als Einstieg in die Barrique-Welt
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Wein: Cuvée Einblicke
Weingut: Darting, Bad Dürkheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Preis: 10 Euro (ab Hof)
Weingut: www.darting.de

Von Alexander Sperk

Vor einiger Zeit war ich mal wieder mit einem alten Schulfreund unterwegs. Wie so mancher Pfälzer ist er sehr heimatverbunden und hat sich beruflich nicht nach Berlin, Köln oder München orientiert, sondern nach Bad Dürkheim, wo er für eine echte Derkemer Institution arbeitet. Natürlich kam das Gespräch irgendwann auf das Thema Wein und vor allem auf die Frage, ob es denn sinnvoll sei, seine Weine komplett bei einem Winzer zu kaufen. (mehr …)

Schwur aufs Terroir

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Setzen auf Bio: Jonas (links) und Daniel Brand. (foto: andreas durst)

Wein: Haardt-Riesling
Weingut: Brand, Bockenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 8 Euro (ab Hof)
Internet: www.weingut-brand.com

Von Alexander Sperk
Es ist zwar nicht so, dass wir unseren Weinkeller geteilt haben: etwa in einen Teil, in dem nur Weine stehen oder liegen, die mir schmecken, und in einen, in der sich Weine befinden, die eher meiner Frau gefallen, die hier gelegentlich unter dem Namen Pinotgrigia mitschreibt. Dennoch denke ich bei der Weinprobe und beim Kauf manchmal, dass dieser oder jener Wein eher nur mir oder auch Pinotgrigia schmeckt. Der Riesling, um den es heute geht, hat für eine Überraschung gesorgt, weil ich eigentlich dachte, dass er nur mir gefällt.

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Händchen fürs Holz

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Jochen Gradolph steht für die junge Generation des Weinguts Neuspergerhof in Rohrbach. foto: weingut neuspergerhof

 

Weingut: Neuspergerhof, Rohrbach bei Landau
Internet: www.onlineweinkaufen.de

Von Alexander Sperk
„Der Aufsteiger an der Barriquefront war für mich das Weingut Neuspergerhof aus Rohrbach bei Landau. Die neuen Etiketten des Guts sind schon sehr originell gemacht, aber das Sortiment passt zur Aufmachung. Der 2013 Rohrbacher Mandelpfad Chardonnay trocken ,ChardOak’ ist spontan vergoren und im Barrique ausgebaut und bringt die Kraft und Geschmeidigkeit, welche man von einem solchen Wein erwartet.“ Das hat der Mundschenk von der diesjährigen Präsentation der Pfälzer Winzer bei „Wein am Dom“ aus Speyer berichtet.

Winzer Jochen Gradolph aus Rohrbach hat diese Zeilen gelesen, und da der 2014er „ChardOak“ bei „Wein am Dom“ noch nicht gefüllt war, hat er uns eine Kostprobe des aktuellen Jahrgangs geschickt, noch eine Flasche Grauburgunder „PinoOak ,G’“ und seinen Riesling Réserve dazu gepackt. Betriebswirt Jochen Gradolph repräsentiert beim Neuspergerhof die junge Winzergeneration, sein Vater Hans bringt jahrzehntelange Erfahrung ein. Die Weine, die wir  verkostet haben, zählen alle zur Linie „J“ (wie Jochen), dem Top-Segment der Gradolphs. Bei allen drei Weinen haben die Gradolphs den Ertrag stark reduziert und selektiv gelesen, alle stammen vom Mandelpfad, der Einzellage des Neuspergerhofs.

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Hochzeitstag dahoam

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Wein: Spätburgunder „Arthos“

Weingut: Uli Metzger, Grünstadt-Asselheim

Jahrgang: 2012

Alkoholgehalt: 13,5 % Vol.

Preis: 39 Euro (im Weinhandel)

Internet: www.wein-metzger.de

Von Alexander Sperk
Eigentlich war alles ganz anders geplant: zum Hochzeitstag mal wieder ausgehen, die Kinder – natürlich betreut – zu Hause lassen. Doch ein Virus inklusive Krankschreibung machte uns einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen: Hochzeitstag dahoam. Natürlich hatten wir dafür einen Plan B, der selber kochen statt kochen lassen vorsah – und einen außergewöhnlichen Wein. (mehr …)

Anders, aber Aßmuth

Wein: „Old Pine“, Riesling trocken

Weingut: Daniel Aßmuth

Jahrgang: 2014

Alkoholgehalt: 11 % Vol.

Preis: 13 Euro (0,5l)

Internet: www.assmuthwein.com 

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Nein, einen Freakwein hatte Daniel Aßmuth nicht im Sinn, als er sich entschloss, einen Riesling zu machen, der ausschließlich aus dem Barrique kommt. Und ein Freakwein ist er auch nicht geworden, der „Old Pine“. Mein erster Eindruck bei der Jahrgangspräsentation im Juni: anders, aber Aßmuth.

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Chardonnay mit Charme

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Wein: Chardonnay „2punkt0“
Weingut: Braun, Meckenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 14 % Vol.
Preis: 12,50 Euro (ab Hof)
Internet:www.braun-wein-sekt.de

Von Alexander Sperk

Nein, Chardonnay zählt wirklich nicht zu meinen Lieblingsrebsorten. Auch wenn ich den Weintrinker-Spruch „AbC“ (Anything but Chardonnay) für ziemlich übertrieben halte: einen guten Chardonnay ausfindig zu machen, ist nicht ganz einfach. Meine Erfahrung bislang: Viele Weine sind eindimensional, langweilig und werden oft vom Holz erdrückt, in dem sie ausgebaut wurden. Natürlich gilt das nicht für alle. (mehr …)

Riesling von der „Generation Silber“

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Der Hof des Dackenheimer Weinguts Maurer.

 

Wein: Riesling „An den Rosen“ Dackenheimer Mandelröth
Weingut: Weingut Mäurer, Dackenheim
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt:  12 % Vol.
Preis:  6,70 Euro (ab Hof)
Internet: www.maeurer-weine.de

Geschrieben von Mundschenk

In den vergangenen Monaten haben wir vielfältige Nachrichten von der jungen oder gar jugendlichen Winzergeneration gehört, gelesen oder auch selbst geschrieben. Generation Riesling, Junge Südpfalz oder Winechanges sind immer wieder mit neuen Weinen in den Medien  – auch auf dem Pfälzer Weinblog. Die JungwinzerInnen erzählen häufig, was sie anders machen als ihre Eltern und wie sie den Betrieb manchmal auch völlig umkrempeln. Dabei verändern sie sowohl Qualität als auch Wirtschaftlichkeit, und gleichzeitig liefern sie eine tolle Werbeperformance ab. (mehr …)

„Laisser faire“ zur Steuererklärung

Wein: „Laisser faire“, Riesling halbtrocken
Weingut: Friedrich Becker, Schweigen
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12 % Vol.
Preis: 12,50 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.friedrichbecker.de

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Von Alexander Sperk
Während meiner Steuererklärung für das Jahr 2013 hatte ich die Cuvée Julius Weber des Weinguts Messmer aus Burrweiler verkostet. Der Wein war tadellos, die Steuererklärung weniger, jedenfalls musste ich nacharbeiten. Ob es am Weinkonsum lag – kaum vorstellbar, aber auch nicht ganz ausgeschlossen. Dieses Jahr habe ich die alljährliche lästige Pflichtaufgabe einige Wochen zu spät, dafür aber ohne Unterstützung aus dem Weinkeller erledigt – fast jedenfalls.

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Herrn Aßmuths Ausflug ins Feinherbe

Wein: Dürkheimer Fronhof feinherb
Winzer: Daniel Aßmuth
Jahrgang: 2014
Alkoholgehalt: 10,5 % Vol.
Preis: 13 Euro (0,5 Liter)
Internet: www.assmuthwein.com

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Wingert in Zentrumsnähe: 708 Quadratmeter Dürkheimer Fronhof.

 

Von Alexander Sperk
Wir befinden uns im Jahre 2015 nach Christus. Weite Teile der Weinlage Bad Dürkheimer Fronhof mussten dem zweiten Abschnitt eines großen Baugebiets weichen. Wo bis vor Kurzem noch Rebstöcke gewachsen sind, werden schon bald Häuser stehen. Vom ehemaligen Fronhof in der Nähe der Innenstadt darf nur ein kleines Stück, das nicht viel mehr als zehn Rebzeilen zählt,  – umringt von Häusern – bleiben. Das hat seine Besitzerin, die aus einer Neustadter Winzerfamilie stammt, vor Gericht so durchgesetzt. Verpachtet hat sie das letzte Stückchen des ursprünglichen Fronhofs an den Dürkheimer Winzer Daniel Aßmuth, der in den vergangenen Jahren immer Riesling aus dem Fronhof auf der Karte hatte. Und aus dieser  708 Quadratmeter großen (oder eher kleinen) Parzelle macht Daniel das, was er eigentlich immer macht: außergewöhnlichen Wein.

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Wie ein wahrer Meister

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Wein: „Am Mandelbaum“, Riesling Spätlese
Weingut: Isegrimhof, Bad Dürkheim-Ungstein
Jahrgang: 2013
Alkoholgehalt: 12,5 % Vol.
Preis: 9 Euro (im Weinhandel)
Internet: www.isegrim-hof.de

Von Alexander Sperk
Nachdem wir kürzlich bei den Hörnern von Stier, Steinbock und Widder waren, nach denen der Hochstadter Winzer Thomas Hörner seine Weine klassifiziert hat, geht es tierisch weiter: mit dem Spitzenriesling des Ungsteiner Isegrim-Hofs. (mehr …)

Tipps und Termine rund um die Pfalz